Migrations- und Integrationsforschung in der Diskussion - Biografie, Sprache und Bildung als zentrale Bezugspunkte

von: Gudrun Hentges, V. Hinnenkamp, Almut Zwengel

VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV), 2010

ISBN: 9783531922201 , 319 Seiten

2. Auflage

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

Windows PC,Mac OSX für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 33,26 EUR

  • Triangulation - Eine Einführung
    Studentenproteste in Deutschland und Frankreich: Studiengebühren und „Contrat première embauche“
    Der skeptische Blick - Unzeitgemäße Sichtweisen auf Schule und Bildung
    Die Internationale Politische Ökonomie der Weltfinanzkrise
    Verkehrspolitik - Eine interdisziplinäre Einführung
    Preisbildung von Strom-Forwards - Eine Analyse der Auswirkungen von Schwankungen in Kraftwerksverfügbarkeiten
  • Bildung für alle Kinder? Statuslose Kinder in Deutschland und ihr Menschenrecht auf Bildung
    Methoden zur Innovationsbewertung von Bildungsprojekten: Innovation im Rahmen des Europäischen Sozialfonds
    Verkehrsplanung im städtischen Raum - Richtlinien, Planungsziele und Lösungsansätze am Beispiel der Umgestaltung einer Stadtstraße
    Weblogs versus Journalismus: Zwischen Konkurrenz und Komplementarität
    Wettbewerb im Gesundheitswesen: Patientenorientierung als Schlüssel zu möglichen Wettbewerbsvorteilen für Krankenhäuser
    RFID im Krankenhaus: Wie verändert der Einsatz von RFID den Krankenhaus-Alltag?
 

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Migrations- und Integrationsforschung in der Diskussion - Biografie, Sprache und Bildung als zentrale Bezugspunkte


 

Einleitung1

7

1 Migrationsund Integrationsforschung in der Diskussion

7

1.1 Migrationsund Integrationsforschung: Biografie

7

1.2 Migrationsund Integrationsforschung: Sprache

9

1.3 Migrationsund Integrationsforschung: Bildung

12

2 Kurze Skizzierung der im Band versammelten Beiträge

14

Integrationsund Orientierungskurse. Konzepte – Kontroversen – Erfahrungen

21

1 Integrationskurse im europäischen Kontext

21

2 Integrationskurse in der Bundesrepublik Deutschland

27

3 Orientierungskurse als Teil der Integrationskurse

36

3.1 Dimensionen von Orientierung

36

3.2 Herkunftssprachliche Orientierungskurse

38

3.3 Staatsbürgerlich ausgerichtete deutschsprachige Orientierungskurse

42

3.4 Auswertung der Erfahrungen mit Orientierungskursen

46

3.5 Evaluation der Integrationskurse nach dem Zuwanderungsgesetz

49

4 Ergebnisse der qualitativen Studie „Orientierungskurse“

51

4.1 Mündliche und schriftliche Sprachkompetenz

54

4.2 Sprachliche Voraussetzungen zum besseren Verständnis der Inhalte des Orientierungskurses

57

4.3 Die deutsche Geschichte als Thema des Orientierungskurses

58

4.4 Das politische System und die Verfassung als Thema des Orientierungskurses

60

4.5 Inhaltliche Interessen und Vorschläge für eine (andere) Kursgestaltung

62

4.6 Relevanz der historischen und politischen Kenntnisse im Alltag

64

4.7 „Man muss mit den anderen leben, nicht allein mit der Katze“ – Einsamkeit und soziale Isolation oder Kontakte und Freundschaften

65

5 Fazit

68

Politisches Versäumnis und humanitäre Katastrophe: Flüchtlinge – in Deutschland und Europa nicht willkommen1

76

1 Fluchtursachen und -motive

76

2 Aufnahmebereitschaft in der Bundesrepublik Deutschland

78

3 Verhinderung weiterer legaler Zufluchtnahme

80

4 Qualität der Asylverfahren

81

5 Überprüfung des Asylstatus und Widerrufsverfahren

82

6 Zum neuen Zuwanderungsrecht

83

7 Kommt Hilfe von Europa?

84

Abschied vom Multikulturalismus? Zu neueren Entwicklungen der Integrationspolitik in Großbritannien und Australien

87

1 Zur Theorie des Multikulturalismus

89

2 Multikulturelle Integrationspolitik in Australien und Großbritannien

91

3 Vom Multikulturalismus zum zivilen Nationalismus

98

4 Multikulturalismus, Staatsbürgerschaft und Demokratie – ein Nullsummenspiel?

104

Minderheitenschutz in der Europäischen Union unter besonderer Berücksichtigung der Roma

109

1 Einleitung

109

2 Konzepte des Minderheitenschutzes

110

2.1 Definitionsproblematik

110

2.2 Kollektivversus Individualrechte

112

3 Die Situation der Roma in der EU

114

4 Historischer Überblick: Die Entwicklung des Minderheitenschutzes auf EU-Ebene

115

5 Für Minderheiten relevante EU-Instrumente

117

5.1 Legislative Instrumente

117

5.2 Politische Instrumente

119

5.3 Die Grundrechtecharta und die Grundrechteagentur

121

6 Ausblick

123

6.1 Minderheitenschutz – eine neue Kompetenz für die EU?

123

6.2 Minderheitenschutz und die Offene Koordinierungsmethode

125

6.3 Die EU und positive Maßnahmen

127

6.4 Spezifische Maßnahmen für die Integration der Roma

129

7 Schlussfolgerungen

132

Von der exotischen Person zur gesellschaftlichen Normalität: Migrantinnen in der soziologischen Forschung und Lehre

138

1 Vorbemerkung: Migrantinnen in Öffentlichkeit und Forschung

138

1.1 Öffentlichkeit: keine oder zu viel Aufmerksamkeit

138

1.2 Forschung: Vom blinden Fleck zur Etablierung

139

2 Migrantinnen in der Soziologie: Von der Exotik der „Ausländerin“ zur Alltäglichkeit von Migration

139

2.1 Flüchtlinge und Vertriebene nach 1945 – Migration ohne Integrationsproblem und Vertriebenenforschung ohne Frauen?

139

2.2 Die Entdeckung der Ausländerin

141

2.3 Differenz unter Frauen: die Entdeckung der Kategorie Ethnizität

143

2.4 Transmigration, Netzwerke und Migrationsstrategien von Frauen

144

2.5 Das heterogene Spektrum der Frauen mit Migrationshintergrund

146

2.6 Migrationsforschung, Migrantinnenforschung und Soziologie

147

3 Migrantinnen in der Lehre: Denken in Prozessen statt in Substanzen

151

3.1 Ausgangsposition der Studierenden: Substantialisierungen

151

3.2 „Ausländer“ und „Personen mit Migrationshintergrund“: zum Verhältnis von Alltagsbegriffen und Fachbegriffen

155

3.3 Zielorientierung der professionellen Lehr-Lern-Interaktion: Prozessdenken

156

3.4 Von der Forschung zur Lehre und zurück zur Forschung

157

4 Schlussfolgerungen: Migrantinnen in Forschung, Lehre und Öffentlichkeit

159

Mobilität im Verborgenen. Plurilokale Mobilitätspraxen illegal beschäftigter polnischer Haushaltsarbeiterinnen in Berlin

167

1 Forschungsstand und Fragestellung

169

2 Das Sample und der Forschungskontext

173

3 Die Mobilität polnischer Haushaltsarbeiterinnen

175

3.1 Sozialräumliche Selbstverortung

175

3.2 Beweggründe

182

3.3 Mobilitätspraktiken

187

3.4 Selbstbeschreibung und Bewertung der mobilen Lebensweise

193

„Wenn die Worte fehlen...“ – Wie Migrantinnen mit geringen deutschen Sprachkenntnissen ihren Alltag gestalten1

199

1 Problematik

199

2 Zentrale kommunikative Bedürfnisse

201

2.1 Einkauf

201

2.2 Behörden, Ärzte und Ärztinnen

202

2.3 Kinder

203

2.4 Berufstätigkeit

204

3 Kommunikative Strategien

205

3.1 Präsenzen und Kontaktvermeidung

205

3.2 Begleitung und Übersetzung

206

3.3 Teilverständnis und Gesprächsführung

207

4 Deutschunterricht

209

4.1 Motivation und Zugang

209

4.2 Verlauf

210

4.3 Beendigung

212

5 Auswirkungen verbesserter Deutschkenntnisse

213

5.1 Autonomie: das Beispiel Betül

213

5.2 Vermittlerin: das Beispiel Ayla

214

5.3 Fossilierung: das Beispiel Ceyda

216

6 Fazit

218

Sprachliche Hybridität, polykulturelle Selbstverständnisse und „Parallelgesellschaft“

222

1 Begriffliche Klärungen

222

2 Implikationen hybriden Sprechens

224

2.1 Hybride Praktiken

224

2.2 Hybridisierungen zweiter Ordnung

227

2.3 Hybrides Sprechen als Stegreifpoesie

228

2.4 Hybrides Sprechen als ethnolektale Stilisierungen

234

3 Selbstverständnisse: „Gemischt sprechen“ als Gegendiskurs

236

4 Fazit: Hybridolekt als migrationsgeschichtlicher Rückkopplungseffekt

238

Anhang Transkriptionslegende zu den im Text zitierten Beispielen:

241

Berufliche Bildung von Migrantinnen und Migranten. Ein vernachlässigtes Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft

247

1 Berufliche Bildung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund heute

247

2 Gründe für das schlechte Abschneiden von jungen Menschen mit Migrationshintergrund bei der beruflichen Qualifizierung

251

2.1 Humankapitaltheoretische Ansätze

252

2.2 Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt

256

2.3 Arbeitsmarktsegmentation

260

2.4 Fehlendes Humankapital oder Inklusion des Ausbildungsstellenmarktes?

261

3 Was ist zu tun?

266

Verbesserung der Bildungsund Ausbildungsbeteiligung von Migrant(inn)en im Übergang Schule – Ausbildung – Beruf1

279

1 Vom Ausländer zum „Menschen mit Migrationshintergrund“

279

2 Die Bildungsbenachteiligung Jugendlicher mit Migrationshintergrund

280

3 Vorstellung des Programms

284

4 Kompetenz feststellen und entwickeln

285

5 Institutionen und organisationsübergreifende interdisziplinäre Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene

290

Erfahrungen, Strategien und Potenziale von Akademikerinnen mit Migrationshintergrund

295

1 Bildungsund Erwerbsverläufe von Akademikerinnen mit Migrationshintergrund

297

2 Migrationsgeschichten: Hoffnung auf eine bessere Zukunft

298

3 Schulund Hochschullaufbahnen: Erfahrungen mit deutschen Bildungsinstitutionen und Erfolg versprechende Handlungsstrategien

300

4 Wege in den Arbeitsmarkt und der Umgang mit ethnischen Nischen

304

5 Informelle Ressourcen und ihre Initiativfunktionen für Bildungsund Berufschancen

308

erstens

310

zweitens

310

6 Schlussfolgerungen

310