Entwicklungspsychologie 2. Kognitive Entwicklung

von: Niels Birbaumer, Dieter Frey, Julius Kuhl, Wolfgang Schneider, Beate Sodian

Hogrefe Verlag Göttingen, 2006

ISBN: 9783840905872 , 928 Seiten

Format: PDF, OL

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Preis: 149,99 EUR

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Entwicklungspsychologie 2. Kognitive Entwicklung


 

Autorenverzeichnis

6

Vorwort

10

Inhaltsverzeichnis

12

1. Kapitel Entwicklungsorientierte Neurowissenschaft

24

1 Einleitung

24

2 Grundannahmen

26

3 Methoden

27

4 Entstehung eines Gehirns

29

4.1 Pränatale Gehirnentwicklung

29

4.2 Postnatale Gehirnentwicklung

33

5 Differenzierung des zerebralen Kortex

34

6 Postnatale Entwicklung und kognitive Ver‚nderung

36

6.1 Sehkraft

37

6.2 Aufmerksamkeit und visuell gesteuertes Handeln

38

6.3 Entwicklung der Gesichtswahrnehmung

44

6.4 Gedächtnis

50

6.5 Spracherwerb und Spracherkennung

53

6.6 Entwicklung des frontalen Kortex, Objektpermanenz und Planen

57

7 Schlussfolgerungen

62

Danksagung

63

Literatur

64

2. Kapitel Räumliche Kognition

74

1 Einf hrung

74

2 Räumliche Kognition bei Säuglingen

77

2.1 Studien zur Genese räumlicher Konzepte

77

2.2 Die Kodierung von Positionsinformation bei Säuglingen

79

2.3 Die Orientierung im Raum

80

3 Verarbeitungsprozesse bei visuell-räumlicher Information

83

3.1 Die Enkodierung singulärer Objektpositionen

83

3.2 Die Verarbeitung von Objektkonstellationen

88

3.3 Visuell-räumliche Arbeitsgedächtnisleistungen

92

3.4 Die Bedeutung grundlegender visuell-räumlicher Verarbeitungsressourcen in der angewandten Entwicklungspsychologie

99

3.5 Mental Imagery

100

4 Räumliches Wissen bei Kindern

104

4.1 Theoretische Rahmen berlegungen

104

4.2 Wayfinding: Zur Genese von Routenwissen

106

4.3 Methoden zur Externalisierung von Routenwissen

108

4.4 Cognitive Maps: Die Genese von Übersichtswissen

111

4.5 Das Verstehen von Karten

113

5 Schlussbemerkungen

118

Literatur

119

3. Kapitel Visuelle Wahrnehmung

132

1 Einführung

132

2 Physiologische und sensorische Grundlagen der visuellen Wahrnehmung

134

2.1 Entwicklung des visuellen Systems: Anatomie und Physiologie

137

2.2 Entwicklung grundlegender visueller Fähigkeiten

139

3 Wahrnehmung räumlicher Tiefe

145

3.1 Bewegungsinduzierte Tiefenkriterien

146

3.2 Stereoskopische Tiefenkriterien

147

3.3 Okulomotorische Tiefenkriterien

148

3.4 Bildhafte Tiefenkriterien

149

4 Musterwahrnehmung

151

4.1 Wahrnehmung von Textonen

152

4.2 Sensitivität für Konfigurationen und Symmetrie

152

4.3 Musterinvarianz

154

5 Objektwahrnehmung

155

5.1 Entdecken und Kategorisieren von Objektkanten

156

5.2 Objekteinheit

157

5.3 Dreidimensionale Formwahrnehmung

159

6 Visuelle Bewegungswahrnehmung

160

6.1 Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit

160

7 Allgemeine Entwicklungsverl‚ufe der visuellen Wahrnehmung

161

7.1 Selektivität, Spezifität und Ökonomie der visuellen Wahrnehmung

162

7.2 Analytische und holistische Prozesse der visuellen Wahrnehmung

164

Literatur

166

4. Kapitel Psychomotorische Entwicklung

174

1 Einf hrung

174

2 Bewegungsaktivit‚ten und sensumotorische Systeme

176

3 Entwicklung des appetitiven Systems

181

3.1 Saugen

181

3.2 Hand-Mund-Koordination

183

4 Entwicklung der Exploration

184

4.1 Haptische Exploration

185

4.2 Visuelle Exploration

188

4.3 Perzeptiv-motorische Exploration

192

5 Entwicklung von Haltung und Gleichgewicht

194

5.1 Funktionelle Bedeutsamkeit der Haltungskontrolle

195

5.2 Expropriozeptive Kontrolle des Gleichgewichts

197

5.3 Entwicklung der Gleichgewichtskontrolle im Kindesalter

198

6 Lokomotorische Entwicklung

201

6.1 Vorl‚ufer der Lokomotion

202

6.2 Fr he Entwicklung der Lokomotion

206

6.3 Entwicklung lokomotorischer Fertigkeiten im Kindesalter

213

7 Performatorische Entwicklung

217

7.1 Auge-Hand-Koordination bei Neugeborenen

218

7.2 Entwicklung des Greifens

220

7.3 Entwicklung performatorischer Fertigkeiten im Kindesalter

226

8 Schlussfolgerungen

238

Literatur

244

5. Kapitel Induktives und Deduktives Denken

262

1 Induktives Denkvermögen

264

1.1 Induktive Schlussfolgerungen

265

1.2 Einsicht

268

1.3 Analoges Schlussfolgern

271

1.4 Die relationale Ähnlichkeitseinschränkung ("relational similarity constraint")

272

1.5 Die Rolle relationaler Bekanntheit bei der analogen Entwicklung

273

1.6 Wie früh sind Analogien verfügbar?

276

1.7 Die Erleichterung und die Verhinderung analogen Schlussfolgerns

278

1.8 Zusammenfassung

280

2 Deduktives Schlussfolgern

280

2.1 Syllogistisches Schlussfolgern

281

2.2 Konditionaler Syllogismus: Die Selektionsaufgabe

283

2.3 Linearer Syllogismus: Transitives Schlussfolgern

285

2.4 Zusammenfassung

288

3 Fazit

288

Literatur

290

6. Kapitel Gedächtnisentwicklung (Grundlagen)

294

1 Ideengeschichtlicher Abriss

295

1.1 Die "psychometrische" Phase

296

1.2 Die "formale" Phase

297

1.3 Entwicklungslinien seit der "funktionalen" Wende

300

2 Vorwissen

301

2.1 Vorwissenseinfl sse auf Gedächtnisleistungen

302

2.2 Wann ist Vorwissen förderlich für Gedächtnisleistungen?

305

2.3 Ändert sich der gedächtnisfördernde Einfluss des Wissens mit dem Alter?

305

3 Strategien und Metagedächtnis

307

3.1 Die Strategie-Emergenz-Theorie

309

3.2 Nutzungsdefizit: Eine normative Phase der Strategie-Entwicklung?

312

3.3 Multiple, adaptive und kombinierte Strategienutzung

314

3.4 Strategienutzung im Alter

316

4 Kapazitätsgrenzen und Arbeitsgedächtnis

317

4.1 Entwicklung des sprachlich-phonologischen Arbeitsgedächtnisses

320

4.2 Entwicklung des visuell-räumlichen Arbeitsgedächtnisses

322

4.3 Entwicklung zentral-exekutiver Arbeitsgedächtnisfunktionen

324

5 Absichtliches Vergessen und kognitive Hemmung

325

6 Implizites und explizites Gedächtnis

330

7 Schlussbemerkungen

335

Literatur

336

7. Kapitel Die Entwicklung des autobiografischen Gedächtnisses, des Augenzeugengedächtnisses und der Suggestibilität

350

1 Einleitung

350

2 Das Konzept des autobiografischen Gedächtnisses

352

3 Vorläufer des autobiografischen Gedächtnisses

354

4 Faktoren, die autobiografische Erinnerungen beeinflussen können

355

4.1 Merkmale, die das Enkodieren von Information beeinflussen

356

4.2 Faktoren, die den Aufbau von Gedächtnisspuren beeinflussen können

358

4.3 Faktoren, die während der Speicherung bedeutsam werden

360

4.4 Faktoren, die den Abruf von Information beeinflussen

367

4.5 Relevanz interindividueller Unterschiede

372

5 Möglichkeiten zur Verbesserung der Qualität von Augenzeugenberichten junger Kinder

373

5.1 Möglichkeiten zur Verbesserung der Aussagegenauigkeit bei jungen Kindern

377

6 Zusammenfassung und Schlussbemerkungen

386

Literatur

388

8. Kapitel Kategorisierung und Konzeptbildung

400

1 Einleitung

400

2 Definitionen

401

3 Theorien und Befunde zum kategorialen Denken ber Objekte

402

3.1 Interne Struktur von Kategorien

402

3.2 Organisation von Kategorien

408

3.3 Kriterien der Kategorienbildung

417

3.4 Methodische Aspekte

424

4 Zusammenfassung

427

Literatur

428

9. Kapitel Soziale Kognition

432

1 Einführung

432

2 Bemerkungen zur geschichtlichen Entwicklung im Spiegel theoretischer Forschungsansätze und Zugänge zu sozialen Kognitionen

436

3 Systematisierung grundlegender Konzepte und Perspektiven auf soziale Kognition

441

3.1 Speziellere Konzepte

441

3.2 Allgemeinere Konzeptionen

444

4 Die menschliche Handlung als Bezugsrahmen zur Diskussion sozialer Kognitionen

448

4.1 Die Struktur der Handlung als Basis für die Unterscheidung sozialer und anderer Kognitionen

450

4.2 Ebenen der Handlung

462

5 Soziale Kognitionen im Kontext primärer, sekundärer und tertiärer Handlungen

465

5.1 Die Entwicklung zentraler sozialer Kognitionen der primären (weltorientierten) Handlungen

465

5.2 Die Entwicklung zentraler sozialer Kognitionen der sekundären (regulativen) Handlungen

476

5.3 Entwicklung relevanter sozialer Kognitionen im Kontext tertiärer (reflexiver) Handlungen

491

6 Das Thema der sozialen Kognitionen als Auslöser für eine Reflexion und Kritik der Psychologie

495

Literatur

496

10. Kapitel Theory of Mind

518

1 Einleitung

518

2 Theory of Mind-Entwicklung in den ersten drei Lebensjahren

524

2.1 Grundlegende diskriminative Fähigkeiten und Kontingenzerwartungen in der frühen sozialen Interaktion

525

2.2 Repräsentation von Selbst und Anderen als zielgerichteten Agenten

528

2.3 Repräsentation mentaler Zustände im zweiten Lebensjahr

537

2.4 Mentalistische Verhaltenstheorie im dritten und vierten Lebensjahr

544

3 Die Entwicklung des Konzepts der Überzeugung und verwandter Konzepte

547

3.1 Falsche Überzeugungen

547

3.2 Wissen

556

3.3 Die Unterscheidung von Schein und Sein

559

3.4 Nicht mentale Repräsentation: „Falsche Fotos“

561

3.5 Symbolspiel (Pretense)

562

3.6 Universalität und Spezies-Spezifität

565

3.7 Theory of Mind-Defizite

567

3.8 Die neurale Basis der Theory of Mind

570

3.9 Individuelle Unterschiede in der Theory of Mind-Entwicklung

572

3.10 Theory of Mind-Entwicklung und soziale Kompetenz

573

4 Entwicklung einer fortgeschrittenen Theory of Mind

576

4.1 Überzeugungen höherer Ordnung

577

4.2 Wissenserwerb und Kommunikation

577

4.3 Konzepte des Denkens und Bewusstseins

579

4.4 Interpretation und Konstruktion

580

4.5 Theory of Mind-Entwicklung unter der Lebensspannenperspektive

583

5 Theoretische Erkl‚rungen der Theory of Mind-Entwicklung

586

5.1 Domänenspezifische Theorien

586

5.2 Domänenübergreifende Erklärungen

595

6 Schlussbemerkungen

602

Literatur

603

11. Kapitel Sprachentwicklung

632

1 Meilensteine, Entwicklungslinien und Mechanismen im Spracherwerb

636

1.1 Voraussetzungen und früh verfügbare Fähigkeiten im Spracherwerb

636

1.2 Der Aufbau prosodisch-phonologischen Wissens: Von generellen (Sprach-)Fähigkeiten zu spezifischem Sprachwissen

638

1.3 Der Wortschatzerwerb: Entwicklungsverlauf, Lernmechanismen und Beziehungen zur kognitiven Entwicklung

652

1.4 Erwerb grammatischer Strukturformen

672

2 Bereichsspezifität des Spracherwerbs und genetische Verankerung

689

3 Aspekte des Zweitspracherwerbs aus der Perspektive der Entwicklungspsychologie

693

3.1 Altersunterschiede im Zweitspracherwerb

694

3.2 Mögliche Erklärungen der beobachtbaren Alterseffekte im Zweitspracherwerb

696

4 Bedeutung von Sprache und Spracherwerb für die kognitive Entwicklung

699

5 „Late talker“ und Störungen der Sprachentwicklung

706

5.1 Verzögerter Wortschatzerwerb („late talker“): Ein Risiko für die gesamte Entwicklung

706

5.2 Störungen der Sprachentwicklung

708

6 Sozial-kommunikative Bedingungen des Spracherwerbs und Sprachförderung

711

6.1 „Passungen“ zwischen Umweltsprache einerseits und kindlichen Voraussetzungen und Entwicklungsaufgaben andererseits

712

6.2 Einige empirische Befunde: Trainingsstudien zum Nachweis der Bedeutung von Sprachangebot und sprachlich- kommunikativer Lehr- Lernsituation

715

Literatur

718

12. Kapitel Entwicklung metakognitiver Kompetenzen im Kindes- und Jugendalter

744

1 Einleitung

744

2 Konzeptualisierungen von Metaged‚chtnis

747

3 Entwicklung deklarativen metakognitiven Wissens

751

3.1 Erwerb mentaler Verben

751

3.2 Die Entwicklung des Wissens ber Person-, Aufgaben- und Strategievariablen

751

4 Entwicklung des prozeduralen Metagedächtnisses

757

4.1 Entwicklung von Selbst berwachungs-Kompetenzen ( monitoring)

758

4.2 Die Entwicklung von Kontroll- und Selbstregulationsprozessen

763

5 Beziehungen zwischen Metagedächtnis und Gedächtnis

768

5.1 Korrelative Evidenz für Beziehungen zwischen Metagedächtnis und Gedächtnis

768

5.2 Kausalmodelle zur Beschreibung des Zusammenhangs zwischen Metagedächtnis und Gedächtnis

771

5.3 Befunde aus Trainingsstudien

773

6 Neuere Trends und zukünftige Forschungsschwerpunkte

776

6.1 Untersuchung von Metagedächtnis im pädagogischen Kontext

776

6.2 Prozedurale metakognitive Prozesse und Augenzeugengedächtnis

779

Literatur

781

13. Kapitel Ursprung, Veränderung und Stabilität der Intelligenz im Kindesalter: Entwicklungspsychologische Perspektiven

792

1 Die Definition von Intelligenz

793

2 „Developmental Systems“-Ansatz zur Erforschung der Intelligenz

795

3 Kognitive Grundlagen der Intelligenz

799

3.1 Basale Prozesse

799

3.2 Wissensbasis

808

4 Die Ursprünge der Intelligenz

815

4.1 Der verhaltensgenetische Ansatz

816

5 Umwelterfahrung und Intelligenz

824

6 Die Stabilität der Intelligenz vom Säuglingsalter bis zur späten Kindheit

830

7 Schlussfolgerungen

833

Literatur

834

14. Kapitel Intuitive Physik im Kindesalter

846

1 Wissenserwerb in den ersten Lebensmonaten

848

1.1 Kontinuität und Solidität

850

1.2 Stützung und Kollision

852

1.3 Gravitation und Tr‚gheit

853

2 Wissenserwerb im Vorschul- und Schulalter

855

2.1 Zeit und Geschwindigkeit

855

2.2 Antizipation der Trajektorien bewegter Objekte

859

2.3 Kraft und Gewicht

863

2.4 Materie, Masse, Gewicht, Volumen und Dichte

867

2.5 Dichte, Temperatur, Süße und andere intensive Quantitäten

870

3 Schlussbetrachtung

873

Literatur

875

Autorenregister

884

Sachregister

918