Hochwassergefahren. Risiken und ihre Beherrschung

von: Andreas Auberger

GRIN Verlag , 2013

ISBN: 9783656454496 , 35 Seiten

Format: PDF

Kopierschutz: DRM

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Preis: 14,99 EUR

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Hochwassergefahren. Risiken und ihre Beherrschung


 

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Meteorologie, Aeronomie, Klimatologie, Note: 1,3, Universität Augsburg (Institut für Geographie), Veranstaltung: Hauptseminar Risiken und ihre Beherrschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Hochwasser und die daraus resultierenden Folgen sind nicht erst seit den verehrenden Naturereignissen an der Oder 1997 oder der Elbe 2002 Faktoren, die den menschlich genutzten Raum beeinträchtigen. Große Bedeutung in der Vergangenheit besitzt das Jahr 1342, welches als das Magdalenen Jahr in die Geschichtsbücher einging. Das Jahrtausendhochwasser im Juli des Jahres zeichnete sich durch einen außerordentlich lang anhaltenden Niederschlag aus und führte dazu, dass weite Teile Mitteleuropas durch ungeahnte Abflussmengen vom Wasser bedroht wurden (BAYRISCHES LANDESAMT FÜR WASSERWIRTSCHAFT 2004, S.52). Inschriften an Steinmauern, wie folgende in der Ortschaft Meißen: 'DIE ELBE WAR SO GROS: DAS SIE SICH BIS HIER ERGOS IM IARE 15.0.1' zeugen von den verschiedenen Maximalständen und zeigen die teils bedrohlich wirkenden Wasserstände auf (KÖNGETER 1997, S.25). Zur Verwendung von historischen Pegelmessständen, ist es wichtig die Daten in zeitgemäße Werte umzurechnen. Durch Veränderungen im Einzugsgebiet oder Kanalisierung beziehungsweise Eindeichung von Flüssen müssen die Hochwasserstände zeitgemäß interpretiert werden (DEUTSCHES GEOFORSCHUNGSZENTRUM POTSDAM 2009, S.14). Für zukünftige Pegelschwankungen werden daraus Erkenntnisse gewonnen wie, dass entgegen vieler Meinungen, kein statistischer Trend zu vermehrten oder höheren Überschwemmungen vorliegt. Allerdings steigend sind die Einwirkungen auf Güter, sowie die Schadenssummen durch diese Naturereignisse. Innerhalb der letzten 30 Jahre verdoppelte sich das Schadensausmaß von Hochwasserereignissen, angeführt von Extrembeispielen wie dem Augusthochwasser 2002 in Mitteleuropa mit einem Gesamtschaden von etwa neun Milliarden ? alleine in Deutschland (BAYRISCHES LANDESAMT FÜR WASSERWIRTSCHAFT 2004, S.52). In der folgenden Arbeit wird auf das Hochwasserereignis als eine mögliche Art der Naturkatastrophe eingegangen, denn nicht jede Überschwemmung stellt mit ihrer Erscheinung per se eine Katastrophe dar. Was hier die ausschlaggebenden Faktoren sind und wie sich die weltweite Ausbreitung dieses Naturereignisses gestaltet, soll zu Beginn geklärt werden. Im Anschluss folgt eine Trennung der Hochwassertypen, denn entweder Flusssysteme oder Meereseinwirkungen sind Anlass für das Auftreten großer Wassermengen. Dabei sollen für die jeweiligen Typen die verschiedenen Ursachen, sowie Auswirkungen als auch deren Beherrschungsmöglichkeiten dargestellt werden.