Prinzipien und Maßnahmen der US-amerikanischen Außenwirtschaftspolitik

von: Alois Maichel

GRIN Verlag , 2010

ISBN: 9783640516124 , 26 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

Windows PC,Mac OSX für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 7,99 EUR

  • Geschichte der Geschichtswissenschaft: Der tschechische Historiker Zdenek Kalista und die Tradition der deutschen Geistesgeschichte
    Das Baustoffunternehmen Kemmler - Die Geschichte eines schwäbischen Familienunternehmens über fünf Generationen
    Zur politischen Semantik der Revolution - Frankreich (1750-1850)
    Die Ära Gottlieb Daimlers - Neue Perspektiven zur Frühgeschichte des Automobils und seiner Technik
    Der Tag, an dem uns Vater erzählte, dass er ein DDR-Spion sei - Eine deutsche Tragödie
    Agrarideologie und Sozialreform im Deutschen Kaiserreich - Heinrich Sohnrey und der Deutsche Verein für ländliche Wohlfahrts- und Heimatpflege 1896-1914
  • Die Robinsonin - Repräsentationen von Weiblichkeit in deutsch- und englischsprachigen Robinsonaden des 20. Jahrhunderts
    Der Versicherungsgedanke und seine historischen Grundlagen
    Passkontrolle! - Eine kritische Geschichte des sich Ausweisens und Erkanntwerdens
    Warum die Menschen sesshaft wurden - Das größte Rätsel unserer Geschichte
    Der Ausgetauschte - Die außergewöhnliche Rettung des Israel Sumer Korman

     

     

     

     

 

Mehr zum Inhalt

Prinzipien und Maßnahmen der US-amerikanischen Außenwirtschaftspolitik


 

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 gingen die Zölle der USA im Zuge des auch in Europa verbreiteten liberalen Geistes zurück. Nach dem Sieg der Nordstaaten im Bürgerkrieg jedoch erfuhr die USA eine Erhöhung der Zölle und damit ein Zeitalter hoher Protektion. Die fiskalpolitischen Gründe zur Erhöhung der Zölle lagen in der Tatsache, dass diese im 19. Jahrhundert die Haupteinnahmequelle des Bundesstaates darstellten, und auch zur Finanzierung des 1. Weltkrieges benötigt wurden. (vgl. ETHIER 1994: S.305) Weiterhin führten neben dem sog. Erziehungszollargument von Hamilton, welches den Schutz von noch jungen, sich in der Entwicklung befindlichen heimischen Industriebranchen vor ausländischer Konkurrenz fordert, bis diese dem internationalen Wettbewerb ebenbürtig entgegentreten können, v.a. die Republikaner das Argument ins Feld, dass hohe Zölle angesichts der Produktionskostenunterschiede zum Ausland ein höheres Lohnniveau und auch das Wohlergehen der amerikanischen Wirtschaft gewährleisten würde. (vgl. HOLTFRERICH 2001: S.361) Außerdem muss das Argument der importbedingten Arbeitslosigkeit angeführt werden, da man langläufig die Meinung vertrat, dass zunehmende Importe die Zahl der Arbeitsplätze im Inland verringern. (vgl. hierzu auch: BROLL 1993: S.78) Das eigene Exportwachstum betrachtete man vom merkantilen und vom fair-trade Standpunkt. Die USA öffnete die eigenen Märkte kaum weiter für ausländische Produkte, sondern drohte sogar mit einer weiteren Abschottung, sollte man durch andere Länder unfair behandelt werden. Nicht die Maximierung der Effizienz der eigenen Wirtschaft stand im Mittelpunkt der Sorge der Entscheidungsträger, sondern die Angst vor Exportsubventionen und Dumping v.a. durch die europäischen Industrieländer auf dem amerikanischen Markt. (vgl. GOLDSTEIN 1993: S.131f) Die Hochzollbestrebungen manifestierten sich im Emergency Tariff Act und im Fordney-McCumber Act von 1921/22 sowie in Smoot-Hawley Act von 1930. 1934 lag die Durchschnittshöhe der US-Zölle auf zollpflichtigen Waren bei rund 50% des Importwertes. (vgl. HOLTFRERICH 2001: S.362) [...]