Bewertung des Gefährdungspotentials von Nonylphenol für die Umwelt und die Nahrungsmittelkette - Unter besonderer Berücksichtigung der endokrinen Wirkung

von: Julia Danoci

GRIN Verlag , 2009

ISBN: 9783640360574 , 77 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

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Preis: 17,99 EUR

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Bewertung des Gefährdungspotentials von Nonylphenol für die Umwelt und die Nahrungsmittelkette - Unter besonderer Berücksichtigung der endokrinen Wirkung


 

Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie, Note: 1,3, Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach , Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die starke Industrialisierung der letzten Jahrzehnte sehen sich Menschen, Tiere und Pflanzen immer mehr Belastungen durch naturfremde Stoffe(Xenobiotika) ausgesetzt. Von Jahr zu Jahr häufen sich Berichte und Diskussionen über Störungen des endokrinen Systems, d.h. des Hormonsystems, von Mensch und Tier, durch chemische Substanzen. Umweltchemikalien mit hormonähnlicher Wirkung, wie Nonylphenol, werden als Ursache für zahlreiche Erkrankungen teilweise sehr kontrovers diskutiert. Sie werden für Fortpflanzungsstörungen, Missbildungen und Krebs verantwortlich gemacht. Hauptquelle von Nonylphenol sind die Nonylphenolethoxylate. In der Umwelt verwandeln sich NPEO in giftige Nonylphenole, die in hohen Konzentrationen in Klärschlamm, Abwässern und, wie erst kürzlich festgestellt, auch in Lebensmitteln nachgewiesen wurden. Die vorliegende Arbeit beruht auf einer Literaturrecherche. So soll eine möglichst umfassende und präzise Bestandsaufnahme des Status-Quo zur Nonylphenol-Situation in Deutschland gegeben werden. Ziel dieser Arbeit ist es, die verschiedenen Eintragspfade von Nonylphenol in die Umwelt darzustellen, um so eine mögliche Gefährdung für die Umwelt und die Nahrungsmittelkette aufzeigen zu können. Dazu werden die Stoffflüsse von Nonylphenol in Deutschland besonders betrachtet. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Klärschlamm-Problematik. Die Landwirtschaft nutzt Klärschlamm als Dünger, welcher neben wertvollen Nährstoffen, wie Phosphor, auch Schadstoffe, wie z.B. Nonylphenol, enthält. Ein zentraler Aspekt dieser Arbeit konzentriert sich auf die endokrinen Zusammenhänge. Besonders betrachtet wird dabei die hormonähnliche Wirkung von Nonylphenol und das daraus resultierende mögliche Gefährdungspotential für den Menschen. Zur Bewertung des Gefährdungspotentials für den Menschen ist es selbstverständlich auch wichtig, die durchschnittliche Tagesaufnahme von Nonylphenol über Lebensmittel zu kennen. Zu diesem Zweck werden die im Jahr 2002 nachgewiesenen Nonylphenol-Gehalte in Lebensmitteln aufgezeigt und beurteilt. Abschließend werden die stoffspezifischen Regelungen bezüglich Nonylphenol genauer beleuchtet. Besonders die europäische Ebene ist dabei von großem Interesse, da es hier erst kürzlich einige einschneidende Veränderungen in der Gesetzeslage gegeben hat.