Flirten - Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus?

Flirten - Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus?

von: Nina Deißler

Humboldt, 2010

ISBN: 9783869108988 , 176 Seiten

2. Auflage

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

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Preis: 8,49 EUR

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Flirten - Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus?


 

Blicke, Stimme, Körpersprache – wie Männer und Frauen kommunizieren (S. 83-85)
Flirten und Kontaktaufnahme bedeutet letztlich immer Kommunikation – selbst wenn sie nonverbal, also ohne Wort erfolgt. Bei der Kommunikation mit dem anderen Geschlecht entstehen jedoch häufig Missverständnisse, die durch Fehlinterpretationen aus der eigenen Gefühls- und Gedankenwelt entstehen.

Trotz aller Geschlechts- und Emanzipationsdiskussionen: Nach fünf Jahren als Flirttrainerin kann ich bestätigen, dass Männer und Frauen nach wie vor verschieden sind und verschieden denken. Gott sei Dank!

Dies sollte jedoch nicht zu dem resignierenden Schluss führen, dass Männer und Frauen nun mal nicht zusammenpassen, weil sie verschieden sind. Im Gegenteil, es ist nur etwas Feingefühl und Verständnis für die „Welt“ des anderen ge - fragt.

Wie schon in Kapitel 1 dieses Ratgebers angeführt, ist gerade der Bereich des Flirtens und der Partnersuche ein Teil des Lebens, in dem Triebe, Gefühle und Instinkte eine Rolle spielen, die bisher nichts von Gleichberechtigung und anderen Modernitäten gehört haben. Das bedeutet nicht, dass wir beim Flirten nur erfolgreich sein können, wenn wir nach dem Motto „Ich Tarzan – du Jane“ (oder umgekehrt) handeln. Bitte nicht! Es bedeutet lediglich, dass Sie sich bestimmter Mechanismen bewusst sein sollten, damit Sie sich sicherer fühlen können.

Im Laufe der Jahre habe ich bei Männern und Frauen diverse körpersprachliche Signale entdeckt, die unabhängig vom Charakter der einzelnen Person immer wieder auftauchen und auch stets dasselbe bedeuten. Manche tauchen bei Männern und Frauen gleichermaßen auf, andere scheinen eindeutig geschlechtstypisch zu sein. Im Schnitt senden Frauen bis zu fünfmal mehr erotische Signale aus als Männer. Dumm nur, wenn die Männer diese nicht erkennen können …

Flirtsignale von Frauen und Männern
Welche Signale flirttypisch sind, was sie bedeuten und wie Sie damit umgehen können, darum geht es in diesem Kapitel. Ein Grundstein für einen gelungenen Flirt – ganz gleich, wie klein oder intensiv er wird – ist die richtige Grundstimmung. Dies ist zum Teil eine Frage der Einstellung, aber auch der Tagesform. Und die ist beeinflussbar.

Gehen Sie auf „Sendung“!
Die wichtigste Regel, um in Flirtlaune zu kommen: kein Druck, lieber etwas Luft rauslassen. Wenn Sie mit dem Gefühl vor die Tür gehen, jetzt unbedingt flirten zu müssen oder auf Teufel komm raus zu wollen, erzeugt das eine Spannung, die Sie möglicherweise so unter Druck setzen kann, dass Sie sich selbst im Weg stehen.

Besinnen Sie sich stattdessen lieber wieder zurück auf sich selbst und darauf, dass ein Flirt im Grunde bedeutet, anderen ein gutes Gefühl geben zu können. Das können Sie jedoch nur, wenn Sie sich selbst gut fühlen. Belohnen Sie sich also regelmäßig selbst. Gönnen Sie sich eine Massage oder einen Besuch in der Therme, ein schönes Buch oder ein gutes Essen. Verwöhnen Sie sich selbst – Sie haben es verdient!.

Ein schönes „Werkzeug“, um das eigene Wohlgefühl täglich bewusst zu steigern und überhaupt erst zu erleben, ist ein sogenanntes „Glückstagebuch“: Kaufen Sie sich ein kleines Notizbuch und tragen Sie abends in kurzen Stichworten angenehme Dinge ein, die Ihnen an diesem Tag passiert sind. Erfreuliche und kleine (oder sogar große) glückliche Momente.