Volk - Staat - (Welt-)Gesellschaft - Zur Konstruktion und Rekonstruktion von Kollektivität in einer globalisierten Welt

von: Katja Jung

VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV), 2010

ISBN: 9783531922256 , 309 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's Online-Lesen für: Windows PC,Mac OSX,Linux

Preis: 42,25 EUR

  • Neue Lebenslaufregimes - neue Konzepte der Bildung Erwachsener?
    Handbuch Medienpädagogik
    CSR-Bildung - Corporate Social Responsibility als Bildungsaufgabe in Schule, Universität und Weiterbildung
    Informationsversorgung lernender Akteure
    Marktmachtpotenziale im deutschen Elektrizitätssektor - Analysen für den Großhandelsmarkt mit einem spieltheoretischen Modell
    Windenergie in Südamerika - Darstellung und Analyse ökonomischer Einflussgrößen in Argentinien, Brasilien und Chile
  • Lernen und Kultur - Kulturwissenschaftliche Perspektiven in den Bildungswissenschaften
    Kohärenzorientierte Lernkultur - Ein Modell für die Erwachsenenbildung
    Qualitätsmanagement im Videojournalismus - Eine qualitative Studie der ARD-Anstalten
    Die Semantik der neuen deutschen Außenpolitik - Eine Analyse des außenpolitischen Vokabulars seit Mitte der 1980er Jahre
    Die Public Diplomacy der deutschen Auslandsvertretungen weltweit - Theorie und Praxis der deutschen Auslandsöffentlichkeitsarbeit
    Konstellationen des Antisemitismus - Antisemitismusforschung und sozialpädagogische Praxis
 

Mehr zum Inhalt

Volk - Staat - (Welt-)Gesellschaft - Zur Konstruktion und Rekonstruktion von Kollektivität in einer globalisierten Welt


 

Die Frage, was die Gesellschaft in ihrem Innersten zusammenhält, scheint auf besonders empfindsame Weise den Nerv der Gegenwart zu treffen. Das gilt offenbar umso mehr für all jene gesellschaftstheoretischen Beschreibungen, die im Modus des Krisenhaften ebenso Kritik am Verlust von Solidarischem üben wie sie an eine Rekonstruktion derselben jenseits alter Formen appellieren, um daran einen epochalen Wandel beispielloser Art zu diagnostizieren. Die vorliegende Untersuchung bricht mit einem derartigen Verständnis und geht davon aus, dass die Frage nach dem Zusammenhalt der Gesellschaft selbst eine ganz spezifisch moderne Beschreibungspraxis darstellt. Anhand einer sozialtheoretischen Aufarbeitung von klassischen Ansätzen einerseits und soziologischen Positionen der Gegenwart andererseits versucht die Studie zu zeigen, dass das, was bislang Lösung war, nun zum eigentlichen Problem geworden ist.

Katja Jung hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Politische Soziologie, Wissenssoziologie und Soziologische Theorie.