Fremde als Ordnungshüter? - Die Polizei in der Zuwanderungsgesellschaft Deutschland

von: Daniela Hunold, Daniela Klimke, Rafael Behr, Rüdiger Lautmann

VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV), 2010

ISBN: 9783531922829 , 256 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: DRM

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Preis: 33,26 EUR

  • Bildung für alle Kinder? Statuslose Kinder in Deutschland und ihr Menschenrecht auf Bildung
    Identität im historischen Wandel aus machttheoretischer Perspektive
    Methoden zur Innovationsbewertung von Bildungsprojekten: Innovation im Rahmen des Europäischen Sozialfonds
    Verkehrsplanung im städtischen Raum - Richtlinien, Planungsziele und Lösungsansätze am Beispiel der Umgestaltung einer Stadtstraße
    Weblogs versus Journalismus: Zwischen Konkurrenz und Komplementarität
    Wettbewerb im Gesundheitswesen: Patientenorientierung als Schlüssel zu möglichen Wettbewerbsvorteilen für Krankenhäuser
  • Integrative indigene Bildungspolitik in Mexiko-Stadt. Eine empirische Untersuchung
    Die Theorie der Schutzmotivation heute: Eine Studie zur Wirksamkeit von schriftlichen und grafischen Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln
    Spätabbruch: Schwangerschaftsabbruch nach der Pränataldiagnostik. Psychosoziale Beratung zwischen Recht auf Leben und Recht auf Selbstbestimmung
    Die Philosophie des Marcus Garvey: Der jamaikanische Nationalistenführer und die Gründung der UNIA
    Fußball – Sprache der Völker: Über die Möglichkeiten des Fußballs in der Entwicklungspolitik
    Studentenproteste in Deutschland und Frankreich: Studiengebühren und „Contrat première embauche“
 

Mehr zum Inhalt

Fremde als Ordnungshüter? - Die Polizei in der Zuwanderungsgesellschaft Deutschland


 

Das Buch behandelt die Integration von Migranten in den Polizeidienst aus organisations- und migrationssoziologischer Perspektive. Es kommen einheimische und migrantische Polizeipraktiker ebenso wie die Stimmen der Polizeigewerkschaften zur Interkulturellen Öffnung zu Wort. Eine Bestandsaufnahme migrantischer Polizisten zeigt den geringen Fortschritt auf dem Weg zur Diversität der Organisation für die einzelnen Bundesländer auf. Außerdem werden die überraschenden Erfahrungen eines Theorie-Praxis-Projekts auf der Suche nach dem Austausch mit der Polizei sozialwissenschaftlich reflektiert berichtet sowie die Hintergründe für das schwierige Verhältnis zwischen Polizeipraxis und ihrer Erforschung beleuchtet. Führende internationale Wissenschaftler stellen erstmals in deutscher Übersetzung europäische Diversitätspolitiken vor. Schließlich wird das Konzept der Vielfalt danach geprüft, in wie weit es die Interessen der Organisation und der Migranten trägt.

Daniela Hunold ist Doktorandin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i. Br.
Dr. Daniela Klimke ist Geschäftsführerin am Institut für Sicherheits- und Präventionsforschung in Hamburg.
Dr. Rafael Behr ist Professor für Kriminologie und Soziologie an der Hochschule der Polizei Hamburg und leitet dort die 'Forschungsstelle Kultur und Sicherheit' (FoKuS).
Dr. Rüdiger Lautmann ist Professor an der Universität Bremen und Leiter des Instituts für Sicherheits- und Präventionsforschung (ISIP) in Hamburg.