Die Nichtöffentlichkeit des Schiedsverfahrens

Die Nichtöffentlichkeit des Schiedsverfahrens

von: Nassim Eslami

Mohr Siebeck , 2016

ISBN: 9783161547447 , 481 Seiten

Format: PDF, OL

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Die Nichtöffentlichkeit des Schiedsverfahrens


 

Cover

1

Vorwort

8

Inhaltsverzeichnis

10

A. Einleitung

22

I. Problemaufriss

22

II. Untersuchungsziel und strukturelle Herangehensweise

26

B. Schiedsgerichtsbarkeit als echte Rechtsprechung

28

I. Die geschichtliche Entwicklung des deutschen Schiedsgerichtswesens

28

1. Römisches Recht

29

2. Gemeines Recht

30

3. Entwicklungen im 17. und 18. Jahrhundert

32

4. Die Schaffung der Reichszivilprozessordnung

32

5. Die neue ZPO und das Schiedsgerichtswesen heute

33

II. Rechtsnatur der Schiedsgerichtsbarkeit

36

1. Die materiellrechtliche Theorie

37

a) Die materiellrechtliche Einordnung des Schiedsspruchs

39

b) Die materiellrechtliche Einordnung der Schiedsvereinbarung

43

2. Die jurisdiktionelle Theorie

46

3. Die vermittelnde Theorie

50

4. Rechtsprechung

54

III. Zusammenfassung

56

C. Funktionsvoraussetzungen von Rechtsprechung

59

I. Vorliegen einer Rechtsstreitigkeit

60

II. Verbindlichkeit der Entscheidung

60

III. Reagierende Tätigkeit und Rechtsbindung

61

IV. Die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit des rechtsprechenden Organs

63

1. Ausgestaltung im staatlichen Gerichtsverfahren

64

a) Unabhängigkeit des Richters

64

aa) Institutionelle Unabhängigkeit

67

bb) Sachliche Unabhängigkeit

67

cc) Persönliche Unabhängigkeit

68

b) Neutralität und Unparteilichkeit des Richters

69

2. Übertragbarkeit für das Schiedsverfahren?

72

a) Unabhängigkeit des Schiedsrichters

74

b) Neutralität und Unparteilichkeit des Schiedsrichters

76

aa) § 1034 Abs. 2 ZPO Parteiübergewicht

77

bb) § 1036 Abs. 1 ZPO Offenbarungspflichten der Schiedsrichter

77

cc) § 1036 Abs. 2 ZPO Ablehnungsrecht der Schiedsparteien

79

dd) § 1037 ZPO Ablehnungsverfahren

79

ee) §§ 1059, 1060 ZPO Verletzungsfolgen

80

3. Fazit

83

V. Verfahrensgarantien/-grundsätze, insbesondere der zwingende Grundsatz des rechtlichen Gehörs

84

1. Ausgestaltung der Gewährung rechtlichen Gehörs im staatlichen Gerichtsverfahren

84

a) Grundlage und Rechtsnatur

84

b) Anspruchsinhalt

86

c) Gewährungsform

88

d) Verletzungsfolgen

89

aa) Rechtsmittel und Rechtsbehelfe

89

bb) Abhilfeverfahren nach § 321 a ZPO

90

cc) Verfassungsbeschwerde

92

e) Ausnahmen

92

2. Übertragbarkeit für das Schiedsverfahren?

93

a) Anspruchsinhalt

94

b) Gewährungsform

96

c) Verletzungsfolgen

97

d) Ausnahmen

98

VI. Zusammenfassung

100

D. Der Öffentlichkeitsgrundsatz als Funktionsvoraussetzung für Rechtsprechung und dessen Ausgestaltung für die staatliche Gerichtsbarkeit

101

I. Bedeutung und Zweck des Öffentlichkeitsgrundsatzes

101

1. Schutz vor Geheimjustiz

101

2. Kontrolle der Rechtsprechung

102

3. Rechtskenntniserweiterung der Allgemeinheit

106

II. Historische Hintergründe des Grundsatzes

106

1. Die Französische Revolution

107

2. Der Wiener Kongress

107

3. Die Preußische Oktroyierte Verfassung

108

4. Entwicklung in den Einzelstaaten

109

5. Die Preußische revidierte Verfassung

110

6. Das Gerichtsverfassungsgesetz

110

7. Das Grundgesetz

111

III. Verfassungsrechtliche Grundlagen

112

1. Frühere Haltung des BVerfG zur verfassungsrechtlichen Verankerung des Öffentlichkeitsgrundsatzes

113

2. Die Entscheidung des BVerfG zur verfassungsrechtlichen Gewährleistung

114

a) Rechtsstaatsprinzip

114

b) Demokratieprinzip

115

3. Folgen aus der verfassungsrechtlichen Verankerung

116

IV. Einfachgesetzliche innerstaatliche Regelungen

116

V. Internationalrechtliche Grundlagen

118

1. Art. 6 Abs. 1 Satz 1 und 2 EMRK

118

a) Regelungsinhalt und Regelungszweck

119

b) Innerstaatliche Geltung

122

c) Anwendungsbereich neben dem innerstaatlichen Recht

122

2. Art. 47 Abs. 2 Grundrechtecharta der EU

124

3. Art. 14 Abs. 1 Satz 2 Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte

125

4. Art. 10 Allgemeine Erklärung über Menschenrechte der UN

126

5. Zusammenfassende Betrachtung über die Bedeutung der internationalrechtlichen Regelungen

127

VI. Inhalt und Anwendungsbereich des Öffentlichkeitsgrundsatzes

127

1. Inhalt des Öffentlichkeitsgrundsatzes

127

2. Kollision des Öffentlichkeitsgrundsatzes mit anderen Werten

128

a) Beeinträchtigung des rechtlichen Gehörs

128

b) Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts

129

c) Beeinträchtigung des fairen Verfahrens und der richterlichen Unabhängigkeit

129

d) Beeinträchtigung der Wahrheitsfindung

130

e) Abwägung zwischen dem Öffentlichkeitsgrundsatz und den durch diesen beeinträchtigten Werten

130

3. Anwendungsbereich und Grenzen des Öffentlichkeitsgrundsatzes nach den §§ 169 ff. GVG

131

a) Beschränkung auf mündliche Verhandlungen

131

aa) Keine Aktenöffentlichkeit nach deutschem Verständnis

131

bb) Das PACER-System in den USA

132

cc) Sinn und Zweck des Mündlichkeitsprinzips

133

dd) Reichweite und Ausnahmen vom Mündlichkeitsprinzip

134

ee) Verletzungsfolgen

136

b) Beschränkung auf das erkennende Gericht und das Erkenntnisverfahren

137

c) Keine Parteidisposition

137

d) Möglichkeiten die Öffentlichkeit auszuschließen

138

aa) Einschränkung der Öffentlichkeit nach den Bestimmungen des GVG

139

(1) Zwingende Ausschlusstatbestände des GVG

139

(a) Nichtöffentlichkeit in Familiensachen nach § 170 GVG

139

(b) Nichtöffentlichkeit zum Schutz von Persönlichkeitsrechten nach § 171b GVG

140

(2) Fakultative Ausschlusstatbestände

145

(a) § 172 Nr. 1 GVG Besorgnis der Gefährdung der Staatssicherheit, der öffentlichen Ordnung oder der Sittlichkeit

147

(b) § 172 Nr. 1a GVG Besorgnis der Gefährdung von Leben, Leib oder Freiheit von Zeugen oder anderen Personen

149

(c) § 172 Nr. 2 GVG Wahrung von Geschäfts-, Betriebs-, Erfindungs- oder Steuergeheimnissen

150

(d) § 172 Nr. 3 GVG Wahrung von Privatgeheimnissen

153

(e) § 172 Nr. 4 GVG Vernehmung Jugendlicher

155

(3) Keine Einschränkung für die Urteilsverkündung

155

(4) Verhandlung über den Öffentlichkeitsausschluss und Auferlegung einer Geheimhaltungspflicht § 174 GVG

160

(a) Verhandlung über den Öffentlichkeitsausschluss

161

(b) Auferlegung von Geheimhaltungspflichten

165

bb) Einschränkung der Öffentlichkeit nach Art. 6 EMRK

169

cc) Einschränkung der Öffentlichkeit auf Grund tatsächlicher Gegebenheiten

170

dd) Einschränkung der Öffentlichkeit durch den Ausschluss von Einzelpersonen

174

e) Verhältnis der Vorschriften über den Öffentlichkeitsgrundsatz zu den sitzungspolizeilichen Vorschriften, zum Hausrecht und Polizeirecht

175

VII. Arten der Öffentlichkeit

177

1. Unmittelbare Öffentlichkeit

177

a) Tatsächliche Zutrittsmöglichkeit

177

b) Möglichkeit sich über die Verhandlung zu informieren

178

aa) Ankündigung

178

bb) Form der Ankündigung

179

cc) Zeitliche Vorgaben und Gesichtspunkte

181

dd) Hinweise auf Verhandlungen außerhalb des Gerichtsgebäudes und Hinweise auf örtliche Verlegung

184

c) Keine Zurückweisung

186

2. Mittelbare Öffentlichkeit

187

a) Regelung und Bedeutung des § 169 Satz 2 GVG

187

b) Verbot von Ton- und Fernseh-Rundfunkaufnahmen sowie Ton- und Filmaufnahmen

189

c) Zum Zweck der öffentlichen Vorführung oder Veröffentlichung

190

d) Öffentliche Berichterstattung durch die Medien

191

e) Verstöße gegen § 169 Satz 2 GVG

194

VIII. Veröffentlichung von Gerichtsentscheidungen

195

1. Herleitung der Verpflichtung zur Urteilsveröffentlichung und Sinn und Zweck

195

2. Veröffentlichungspraxis

197

a) Regelungen in Geschäftsordnungen

198

b) Verfassungsauftrag

198

c) Veröffentlichungspflichtige Gerichte

198

d) Mediale Anfragen

200

e) Bedeutung von Internetdatenbanken

201

3. Veröffentlichungsfähigkeit

201

IX. Verletzung des Öffentlichkeitsgrundsatzes und Folgen der Verletzung

203

1. Verletzungsvoraussetzungen

203

2. Verletzungsformen

204

3. Protokollierungspflicht

205

4. Verletzungsfolgen

206

5. Beschwerdeberechtigte

207

6. Heilungsmöglichkeiten

207

X. Regelungen in ausländischen Rechtsordnungen

208

XI. Zusammenfassung

209

E. Vertraulichkeit und Nichtöffentlichkeit im Schiedsverfahren de lege lata

212

I. Das Bedürfnis nach Geheimhaltung

213

1. Gründe

213

a) Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen

213

b) Schutz vor Imageschäden

214

c) Schutz der Parteibeziehungen

214

d) Qualitätssicherung

215

2. Belege durch Studien

215

3. Fazit

217

II. Der Schutz vertraulicher Informationen nach deutscher Rechtslage de lege lata

217

1. Verfassungsrechtlicher Schutz

217

2. Schutz durch das Straf- und Nebenstrafrecht

219

3. Schutz durch das TRIPs-Übereinkommen

219

4. Schutz durch das Zivilrecht

221

5. Fazit

222

III. Die Nichtöffentlichkeit des Schiedsverfahrens

222

1. Rechtsgrundlage des Grundsatzes der Nichtöffentlichkeit des Schiedsverfahrens

223

a) Gesetzliche Regelung

224

b) Parteivereinbarung

225

c) Regelungen in institutionellen Schiedsordnungen

226

d) Vergleich zum Mediationsgesetz

227

e) Fazit

229

2. Rechtsprechung zum Grundsatz der Nichtöffentlichkeit

230

a) Oxford Shipping Co. Ltd v. Nippon Yusen Kaisha

231

b) Hassneh Insurance Company of Israel & Others v. Stewart J. Mew

231

c) Esso Australia Resources Ltd. v. Plowman

233

d) Fazit

234

3. Inhalt des Grundsatzes der Nichtöffentlichkeit

235

a) Ausschluss von Nichtbeteiligten

235

aa) Parteien und ihre gesetzliche Vertreter

236

bb) Rechtsvertreter und Berater der Parteien

236

cc) Weitere für das Verfahren erforderliche Personen

238

b) Behandlung von das Verfahren widerspiegelnden Dokumenten

242

c) Keine Veröffentlichung des Schiedsspruchs

243

d) Vorfrage für das Problem der Vertraulichkeit

243

e) Nichtöffentlichkeit und Mehrparteienschiedsgerichtsbarkeit

244

aa) Verbindung von Schiedsverfahren

246

bb) Mehrparteienschiedsgerichtsbarkeit im engeren Sinn

247

cc) Mehrparteienschiedsgerichtsbarkeit im weiteren Sinn

247

(1) Situation der Nebenintervention

248

(2) Situation der Streitverkündung

249

(3) Situation der Widerklage

250

dd) Vergleich zu ausländischen Rechtsordnungen

251

ee) Regelungen in institutionellen Schiedsordnungen

252

IV. Die Vertraulichkeit des Schiedsverfahrens

254

1. Vertraulichkeitsverpflichtung der Parteien

254

a) Rechtsgrundlage

254

aa) Gesetzliche Regelung

255

bb) Internationale Konventionen, Gewohnheitsrecht, Analogie zum Mediationsgesetz

256

cc) Parteivereinbarung

257

dd) Regelungen in institutionellen Schiedsordnungen

259

ee) Vertraulichkeitspflicht ohne ausdrückliche Vereinbarung

260

(1) Rechtsprechung zum Vertraulichkeitsgrundsatz

260

(a) Entscheidungen pro implizierter Vertraulichkeitspflicht

260

(b) Entscheidungen contra implizierter Vertraulichkeitspflicht

262

(c) Fazit

265

(2) Vertraulichkeitspflicht als der Schiedsgerichtsbarkeit immanenter Regelung oder Heranziehung der Schiedsvereinbarung als Rechtsgrundlage für die Begründung einer Vertraulichkeitspflicht?

266

ff) Vertraulichkeitspflicht durch Anordnung des Schiedsgerichts

269

b) Inhalt der Vertraulichkeitsverpflichtung

270

c) Ausnahmen von einer bestehenden Vertraulichkeitspflicht

271

aa) Gesetzliche Offenlegungspflichten

272

bb) Vertragliche Offenlegungspflichten

274

cc) Offenlegung zugunsten eines öffentlichen Interesses

276

dd) Offenlegung zugunsten eines privaten Interesses

279

d) Verletzungsfolgen und Zuständigkeit

280

2. Vertraulichkeitsverpflichtung der Schiedsrichter und sonstiger Beteiligter

282

a) Schiedsrichter

282

aa) Beratungsgeheimnis

282

bb) Allgemeine Vertraulichkeitspflicht

285

cc) Rechtslage in anderen Rechtsordnungen und in institutionellen Schiedsordnungen

286

dd) Ausnahmen vom Beratungsgeheimnis und der allgemeinen Vertraulichkeitspflicht

288

ee) Verletzungsfolgen

289

b) Zeugen und Sachverständige

290

c) Sonstige Dritte

291

V. Durchbrechung von Nichtöffentlichkeit und Vertraulichkeit im derzeitigen Schiedsverfahrensrecht bei Intervention der staatlichen Gerichte

292

1. Intervention staatlicher Gerichte während des laufenden Schiedsverfahrens

294

2. Intervention staatlicher Gerichte nach Abschluss des Schiedsverfahrens

296

3. Durchbrechung von Nichtöffentlichkeit und Vertraulichkeit des Schiedsverfahrens durch die Publikation der Gerichtsentscheidung

301

4. Verletzung der Vertraulichkeitspflicht durch die Einschaltung staatlicher Gerichte

305

5. Schutz von Nichtöffentlichkeit und Vertraulichkeit durch den generellen Verzicht der Anrufung staatlicher Gerichte

306

6. Fazit

308

VI. Zusammenfassung

309

F. Nichtöffentlichkeit und Vertraulichkeit des Schiedsverfahrens bei Beteiligung eines Hoheitsträgers

312

I. Bei Investitionsstreitigkeiten

313

1. Rechtliche Rahmenbedingungen

317

a) Regelwerke

318

aa) ­ICSID-SchiedsO

318

bb) Die ­ICSID Additional Facility Rules

319

cc) Anwendbarkeit übriger Schiedsordnungen

320

b) Transparenterer Verfahrensrahmen nach der ­ICSID-SchiedsO und den ­ICSID-AFR

320

2. Rechtsprechung

323

a) Rechtsprechung zum Grundsatz der Nichtöffentlichkeit

323

aa) BIT/­ICSID-SchiedsO und ETC/­ICSID-SchiedsO Investitionsschiedsverfahren

324

(1) Aguas des Tunari, SA v. Republic of Bolivia

324

(2) Suez Sociedad General de Aguas de Barcelona SA and Vivendi Universal SA v. Argentine Republic

325

(3) Suez Sociedad General de Aguas de Barcelona SA and Interagua Servicios Integrales de Agua S. A. v. Argentine Republic

326

(4) Biwater Gauff (Tanzania) Limited v. United Republic of Tanzania

326

(5) AES Summit Generation Limited and AES-Tisza Erömü Kft. v. Hungary und Electrabel S. A. v. Hungary

327

(6) Ioan Micula, Viorel Micula, S. C. European Food S. A, S. C. Starmill S. R. L. and S. C. Multipack S. R. L. v. Romania

329

(7) Piero Foresti, Laura de Carli and others v. Republic of South Africa

330

(8) Bernhard von Pezold and others v. Republic of Zimbabwe und Border Timbers Limited & Others v. Republic of Zimbabwe

331

bb) ­NAFTA/­UNCITRAL-SchiedsO Investitionsschiedsverfahren

332

(1) Methanex Corporation v. United States of America

332

(2) United Parcel Service of America Inc. v. Government of Canada

333

(3) Glamis Gold Ltd. v. United States of America und Merrill & Ring Forestry L. P. v. Government of Canada

334

(4) Apotex Inc. v. Government of the United States of America

335

cc) Investitionsschiedsverfahren in übrigen Konstellationen

335

(1) Eureko B. V. v. Slovak Republic

336

(2) Pac Rim Cayman LLC v. Republic of El Salvador

336

(3) Chevron Corporation and Texaco Petroleum Corporation v. The Republic of Ecuador

337

(4) Apotex Holdings Inc. and Apotex Inc. v. United States of America

338

dd) Der Loewen-Fall

339

b) Rechtsprechung zum Grundsatz der Vertraulichkeit

339

3. Neueste Entwicklungen – Die neuen ­UNCITRAL Rules on Transparency in Treaty-based Investor-State Arbitration

341

a) Anwendungsbereich

341

b) Überblick über die Regelungen

343

aa) Veröffentlichung der Information über die Verfahrenseinleitung durch das Repository, Art. 2 und Art. 8 ­UNCITRAL-TR

343

bb) Offenlegung der Verfahrensdokumente, Art. 3 ­UNCITRAL-TR

343

cc) Zulassung von nichtbeteiligten Dritten sowie Staaten am Verfahren, Art. 4 und Art. 5 ­UNCITRAL-TR

345

dd) Öffentliche Verhandlung, Art. 6 ­UNCITRAL-TR

347

ee) Ausnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen, Art. 7 ­UNCITRAL-TR

348

ff) Repository, Art. 8 ­UNCITRAL-TR

349

4. Fazit

350

II. Im Bereich der Public Private Partnership (PPP)

353

1. Begriffsbestimmung

353

2. Beispiele für PPP-Verträge

354

3. Schiedsklauseln in PPP-Verträgen

355

4. Kritik an intransparenter Ausgestaltung

355

III. Bei indirekter staatlicher Beteiligung

358

IV. Zusammenfassung und Fazit

360

G. Übertragbarkeit des Öffentlichkeitsgrundsatzes auf das Schiedsverfahren

364

I. Problem des Repeat Player

364

II. Problem der mangelnden Präjudizienbildung und Rechtsfortbildung

367

1. Praxisrelevanz

367

2. Begriffliche Vorklärung

371

a) Rechtsfortbildung

371

aa) Negative Abgrenzung

372

bb) Positive Definitionsversuche

375

(1) Intention des Interpreten

375

(2) Differenzierung über die Grenze der Auslegung

376

(3) Gleichsetzung mit dem Begriff des Richterrechts

376

(4) Anwendung einer Begriffsmatrix

378

(5) Aufstellung abstrakter Obersätze

379

(6) Weitere positive Definitionsversuche

379

cc) Rechtsprechung

380

(1) Die Soraya-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

381

(2) Die „Kind als Schaden“-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

382

(3) Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes

383

(4) Fazit

384

dd) Gesetzlicher Ausdruck: Fortbildung des Rechts

384

ee) Ausdruck: Richterrecht

385

ff) Begriffsbestimmung im Hinblick auf den Untersuchungsgegenstand

386

(1) Subjektiver vs. Objektiver Ansatz

386

(2) Das fortzubildende Rechtsobjekt

387

(a) Staatliches Gesetzesrecht und Gewohnheitsrecht

387

(b) Juristenrecht und Richterrecht

388

gg) Fazit

392

b) Präjudizien

393

aa) Gesetzlich vorgesehene Bindungswirkungen

393

(1) Bindungswirkung über die Rechtskraft

393

(2) Bindungswirkung der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts

394

(3) Bindung des Berufungsgerichts an die Entscheidung des Revisionsgerichts

394

(4) Bindung an den Musterentscheid nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz

395

(5) Bindungswirkung nach dem Unterlassungsklagengesetz

395

(6) Mittelbare Bindungswirkungen

395

(7) Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe

396

bb) Ungeschriebene Präjudizienbindung

396

3. Präjudizienbildung und Rechtsfortbildung durch Schiedsgerichte?

400

a) Rechtsfortbildungsbefugnis durch private Schiedsgerichte?

401

aa) Verfassungsrechtliche Regelungen

401

bb) Einfachgesetzliche Regelungen

403

cc) Befugnis zur Fortbildung ausländischen Rechts

403

dd) Entwicklung und Fortbildung der lex mercatoria

405

b) Präjudizienwirkung – Faktische Bindungswirkung von Schiedssprüchen

406

aa) Unterschiede bei der Präjudizienwirkung von Gerichtsurteilen und Schiedssprüchen

406

bb) Belege für die faktische Präzedenzwirkung von Schiedssprüchen

407

cc) Voraussetzung für das Entstehen von Präzedenzwirkung von Schiedssprüchen

408

III. Privatautonomie vs. Transparenzinteresse

410

1. Parteiinteressen

413

2. Interessen der Rechtsgemeinschaft – Systeminteressen

414

3. Betroffenheit der Interessen der Parteien und Rechtsgemeinschaft durch die Etablierung einer Veröffentlichungspraxis von Schiedssprüchen

415

a) Veröffentlichung von Schiedssprüchen und Interessen der Rechtsgemeinschaft

415

b) Veröffentlichung von Schiedssprüchen und Parteiinteressen

417

IV. Lösungsvorschlag

420

1. Vorschlag zur praktischen Handhabung

421

a) Zeitverzögerte Veröffentlichung in anonymisierter und eingeschränkter Form

423

b) Einbeziehung der Parteien

425

c) Keine Anonymisierung und Einschränkung hinsichtlich der Schiedsrichter und des Benennungsprozesses

426

d) Verwaltung durch das zuständige Gericht oder die Schiedsinstitution

427

e) Veröffentlichungsplattform

429

f) Mögliche Kritik

430

2. Befriedigung des Öffentlichkeitsgrundsatzes durch den hiesigen Lösungsvorschlag

433

H. Zusammenfassung und Thesen

439

Literaturverzeichnis

446

Sachverzeichnis

478