Die dokumentarische Methode und ihre Forschungspraxis - Grundlagen qualitativer Sozialforschung

von: Ralf Bohnsack, Iris Nentwig-Gesemann, Arnd-Michael Nohl

VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV), 2008

ISBN: 9783531907413 , 364 Seiten

2. Auflage

Format: PDF, OL

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Preis: 29,99 EUR

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Die dokumentarische Methode und ihre Forschungspraxis - Grundlagen qualitativer Sozialforschung


 

Inhaltsverzeichnis

5

Einleitung: Die dokumentarische Methode und ihre Forschungspraxis

8

1. Kristallisationspunkte der dokumentarischen Methode

9

2. Die dokumentarische Methode in unterschiedlichen Gegenstandsbereichen und Disziplinen

15

3. Die dokumentarische Interpretation unterschiedlicher empirischer Daten

19

4. Überblick über die Beiträge in diesem Band

21

Mediennutzung im Kontext kultureller Praktiken als Herausforderung an die qualitative Forschung

27

1. Aktive RezipientInnen und Integration der Medien in den Alltag: qualitative Ansätze zur Mediennutzung

28

2. ‚Popular culture‚ und ‚diffused audiences‚: Die Cultural Studies

31

3. Die dokumentarische Methode als Mittel zur Rekonstruktion kultureller Praktiken im Kontext der Mediennutzung

36

„Kontagion“ mit dem Technischen. Zur dokumentarischen Interpretation der generationenspezifischen Einbindung in die Welt medientechnischer Dinge

43

1. Zum Kontext: Die Analyse generationenspezifischer Medienpraxiskulturen

45

2. Empirisches Ausgangsproblem: „Draufdrücken“ oder „ Runterfahren“ – zur generationsspezifischen Annäherung an den Computer

46

Exkurs: Zur Technikvergessenheit in den Sozialwissenschaften

50

3. Handeln mit Technik: die Perspektive Bruno Latours

52

4. Praxeologische Perspektiven auf die Techniksoziologie Latours

59

5. Kontagion mit technischen Dingen

61

6. Zusammenfassung

64

Die dokumentarische Methode in der Bild- und Fotointerpretation

66

1. Die ikonographisch-ikonologische Interpretation

67

2. Die ikonische Interpretation

68

3. Ikonik und dokumentarische Interpretation

70

4. Komparative Analyse in Ikonik und Ikonologie

75

5. Zum Stellenwert und zur Eigenart ikonographischer Wissensbestände

81

6. Ikonologie und Ikonik als dokumentarische Methode: die Rekonstruktion sozialen Sinns in Bild und Fotografie

83

Fotografien und ihre Lesarten. Dokumentarische Interpretation von Bildrezeptionsprozessen

89

1. Die Aktivität der Rezipierenden

91

2. Der Sinn als Bezugsgröße

93

3. Ebenen des Sinns: Panofskys Ikonographie/Ikonologie-Modell

97

4. Exemplarische Anwendung

104

5. Resümee

117

Videoanalysen des Schulalltags. Die dokumentarische Interpretation schulischer Übergangsrituale

120

1. Schulalltag und Liminalität

121

2. Dokumentarische Interpretation von Videoszenen einer Schulklasse

124

3. Videoanalyse und dokumentarische Methode

134

‚Tacit Knowledge‚ und Management. Ein wissenssoziologischer Beitrag zur qualitativen Organisationskulturforschung

141

1. Organisationskulturforschung: Theoretische Entwicklungen und methodologische Perspektiven

141

2. Die dokumentarische Methode als Verfahren der qualitativen Organisationskulturforschung

144

3. Geschlecht, Führung und betriebliche Kultur: Resultate einer empirischen Studie

146

Sozialisation und Konstruktion von Geschlecht und Jugend. Empirischer Konstruktivismus und dokumentarische Methode

160

1. Dokumentarische Methode und empirischer Konstruktivismus

162

2. „Doing Gender“ und „Doing Adolescence“

163

3. Mädchenfreundschaften in der Adoleszenz

165

4. Schluss

173

Handlungstheoretische und methodologische Aspekte der dokumentarischen Interpretation jugendkultureller Praktiken

175

1. Handlungstheoretische Probleme im Mainstream der Jugendforschung

176

2. Deutungsmuster und Alltagspraxis

179

3. Rauschhafte Rituale und Vergemeinschaftung

182

4. Handlungstheorie und Methodologie

186

5. Aktionismen und Habitus

190

6. Schluss

198

Repräsentation sozialer Strukturen im Wissen. Dokumentarische Methode und Habitusrekonstruktion

200

1. Bourdieu und Mannheim – wissenssoziologische Übereinstimmungen

201

2. Zum Stellenwert rekonstruktiver Verfahren bei Bourdieu

204

3. Dokumentarische Methode der Interpretation

207

4. Ausblick

212

Typenbildung, Generalisierung und komparative Analyse: Grundprinzipien der dokumentarischen Methode

216

1. Typenbildungen des Common Sense

217

2. Praxeologische Typenbildung: theoretische Perspektiven

219

3. Zur Methodik sinngenetischer Typenbildung

224

4. Die sinngenetische Typenbildung in exemplarischer empirischer Anwendung

229

5. Soziogenetische Typenbildung: Generalisierung auf der Grundlage von Mehrdimensionalität

237

6. Soziogenetische Typenbildung und soziogenetische Interpretation

241

7. Zusammenfassung und Schluss

243

Komparative Analyse: Forschungspraxis und Methodologie dokumentarischer Interpretation

245

1. Die Suche nach Vergleichsfällen

247

2. Tertium Comparationis

253

3. Relationierung

264

Die Typenbildung der dokumentarischen Methode

267

1. Zur Unterscheidung von empirischen und heuristischen Typologien

270

2. Zur Funktion typenbildender Verfahren und zur Struktur von Typologien

272

3. Mehrdimensionalität auf der Ebene von Typus und Typologie

279

4. Typenbildung im Rahmen der dokumentarischen Methode am Beispiel einer empirischen Untersuchung zur Krippenerziehung in der DDR24

282

Exemplarische Textinterpretation: Die Sequenzanalyse der dokumentarischen Methode

293

Exemplarische Textinterpretation: Diskursorganisation und dokumentarische Methode

298

1. Transkript: Gruppe Sand, Passage Heirat

300

2. Formulierende Interpretation

303

3. Reflektierende Interpretation

304

„Heidi“: Eine exemplarische Bildinterpretation auf der Basis der dokumentarischen Methode*

313

1. Formulierende Interpretation

315

2. Reflektierende Interpretation

318

3. Das Bild- bzw. Markenlogo

326

Literatur

329

Richtlinien der Transkription: Talk in Qualitative Research1

361

Autorenangaben

363